Thorsten Schäfer-Gümbel beim politischen Aschermittwittwoch Landesvorsitzender ruft zur Einigkeit und Solidarität auf

Groß war das Interesse am politische Aschermittwoch in Ahausen – zu Gast war de

r hessische SPD-Chef und Bundes-Vize Thorsten Schäfer-Gümbel. Er rief dazu auf, den bevorstehenden Prozess der inhaltlichen und personellen Erneuerung konstruktiv, solidarisch und fair zu gesta

 

lten. Nach einer engagierten Rede stellte er sich den Fragen der Teilnehmer. „Wir machen gerade die vielleicht schwierigste Phase durch, die unsere Partei seit langem erlebt hat, erklärte er den ca. 100 anwesenden Gästen. Selbstkritisch stellte er fest: „Wir haben zuletzt den Eindruck erweckt, dass uns innerparteiliche Personaldebatten wichtiger sind als praktische Politik.“ Und fuhr fort: „Dabei ist unsere Daseinsberechtigung alleine, Politik zu machen, die dafür sorgt, dass es den Menschen besser geht. Dafür wurde die SPD vor 154

Jahren gegründet, dafür müssen wir auch heute

 

kämpfen“. Mit Olaf Scholz als kommissarischen Vorsitzenden und dem Vorschlag, Andreas Nahles im April zur neuen Vorsitzenden zu wählen eröffne die SPD alle Chancen, in Deutschland wieder zu dem zu werden, was sie sein soll und sein muss: die starke Stimme der Gerechtigkeit und der Solidarität. Gleichzeitig warb er für die Zustimmung zum Koalitionsvertrag: „Wir haben so viele sozialdemokrati

 

sche Inhalte im Koalitionsvertrag stehen, die eine deutliche Verbesserung für den Alltag der Mensch

 

en bedeuten. Dies umzusetzen ist der Auftrag, den wir als starke SPD haben“ zeigte sich Thorsten Schäfer-Gümbel überzeugt. Der Unterbezirksvorsitzende und Landtagsabgeordnete Tobias Eckert stimmte die Anwesenden auf die Hessenwahl ein. „Wir haben die Chance, mit einem engagierten Team die Wahl zu gewinnen. Last uns dafür kämpfen“ rief er den Anwesenden zu.