Servicetelefon zur Weiterbildung wird zum dauerhaften Angebot

Zuvor wurde das „Infotelefon Weiterbildungsberatung“ zwei Jahre erprobt und offensichtlich gut angenommen: Im Jahr 2016 wurden bis Ende November 5.715 Personen telefonisch beraten; knapp 63 Prozent der Ratsuchenden waren Frauen. Für das Infotelefon werden jährlich 500.000 Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung bereitgestellt.

Wer Informationen über Weiterbildungsmöglichkeiten sucht, braucht nur zum Telefonhörer zu greifen und beim „Infotelefon Weiterbildungsberatung“ anzurufen. Mit dieser bundesweiten Infrastruktur werden die Menschen ganz praktisch darin unterstützt, ihre individuellen Bildungswege zu finden.

„In einer sich wandelnden Arbeitswelt wird es immer wichtiger, sich beruflich weiter zu qualifizieren. Das Infotelefon hilft Ratsuchenden durch einen einheitlichen und leichten Zugang zu einer anbieterneutralen Weiterbildungsberatung“, ist Martin Rabanus vom Angebot des Infotelefons überzeugt. „Individuelle Bildungsabsichten können so konkretisiert und persönliche Bedürfnisse ermittelt werden, um genau die passende Weiterbildung zu finden“, so der Bildungspolitiker weiter.

Der bundesweite Telefonservice arbeitet mit bestehenden Beratungsangeboten in den Ländern und Kommunen zusammen und kann Ratsuchende zum Teil direkt an diese Stellen weitervermitteln; in Hessen ist dies derzeit jedoch noch nicht möglich. „Hier gilt es anzuknüpfen und den Service einheitlich auf alle Bundesländer auszuweiten“, regt Martin Rabanus an.

Neben den Ländern sind auch die Bundesagentur für Arbeit und die Hotline „Arbeiten und Leben in Deutschland“ des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) Partner des „Infotelefons Weiterbildungsberatung“.

Das Infotelefon ist übrigens auch barrierefrei: Über Videotelefonie wird der Service in deutscher Gebärdensprache angeboten. Gegenwärtig wird die bestehende Website www.der-weiterbildungsratgeber.de zu einem umfassenden Internetportal ausgebaut, das ab Mitte des Jahres den telefonischen Service ergänzen wird.

Weitere Informationen unter:

https://www.bmbf.de/de/servicetelefon-zur-weiterbildung-1369.html

www.der-weiterbildungsratgeber.de

Hintergrund Martin Rabanus

Der Regierungsdirektor und langjährige Referent der hessischen SPD-Landtagsfraktion Martin Rabanus (45) ist seit der Bundestagswahl 2013 Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Zudem ist er stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union. Im Bundestag vertritt er seit 2013 den Wahlkreis Rheingau-Taunus/Limburg.