Humaner Umgang mit Flüchtlingen gefordert!

Die Arbeitsgemeinschaft 60+ der SPD im Unterbezirk Limburg- Weilburg hat sich bei ihrer letzten Zusammenkunft mit dem Schwerpunkt Flüchtlingssituation befasst.
Die Arbeitsgemeinschaft 60+ fordert einen humanen Umgang mit den angekommenen Flüchtlingen und plädiert für die Zukunft dafür, dass die Bemühungen auf die Anwendung des Asylrechts nach dem Grundgesetz konzentriert werden. Die immer wieder aus Bayern geforderte Obergrenzen lehnt die AG 60+ mit Verweis auf das Grundgesetz entschieden ab.
Wirtschaftspolitische Migration bedürfe einer anderen Politik. Deswegen unterstützt die AG 60+ im Landkreis Limburg-Weilburg die Forderung nach einem dreistufigen Recht mit Asylrecht, Kontingentflüchtlingen und einem echten Zuwanderungsgesetz in Deutschland. Dies dürfe nicht weiter von Seiten der Union verhindert werden.
Generell gilt für die AG 60+: Alle gesellschaftlichen Gruppen in Deutschland, die der Hilfe und Unterstützung brauchen, dürfen nicht durch Rechtspopulisten und Konservative gegen einander ausgespielt werden. Deswegen ist das aktuelle Motto der SPD Hessen in den Augen der AG 60+ so richtig und wichtig: Hessen zusammenhalten.
Die Rolle Europas in der Krisenbewältigung sei mehr als enttäuschend. Eine zurückhaltende Außenpolitik sei fortzusetzen und eine Rutschbahn in kriegerische Verwicklungen sei unbedingt zu vermeiden.
Dank zollte die AG 60+ dem deutschen Außenminister Frank-Walter Steinmeier für sein unermüdliches Arbeiten und Wirken.
Chancen für die Volkswirtschaft oder gar die Belebung ländlicher Räume sieht die AG 60+ für die nächsten Jahre. Sie bedürfen zusätzlicher politischer Bemühungen, die man bisher bei der hessischen Landesregierung vermisst.