Meldung:

29. Juni 2017
Wechsel an der Spitze der SPD-Senioren

Heiner Etzold löst Karl-Heinz Winter ab

Den Vorstand ein Stück weit zu verjüngen und dabei nicht auf die Erfahrung der Altgedienten zu verzichten war das erklärte Ziel der SPD-AG 60 Plus. Der bisherige Stellvertreter Heiner Etzold aus Runkel ist neuer Vorsitzender, zu seinen Stellvertretern wurden Elfi Griebenow aus Beselich, Eberhard Bremser aus Runkel und Gerhard Blankenburg aus Hünfelden gewählt. Der bisherige Vorsitzende Karl-Heinz Winter aus Münster geht in die zweite Reihe und wird Beisitzer, neben Franz Becker und Alfred Kremer aus Runkel, Rüdiger Berg aus Hadamar, Alfred Georg aus Villmar, Bernd Glembek und Uwe Hainz aus Weinbach sowie Joachim Großmann, Pasqualino Inguilla, Christa Olbertz und Ortwin Schlensog aus Limburg.

Willy-Brandt-Medaille überreicht
Die Willy-Brandt-Medaille überreichte der Unterbezirksvorsitzende und Landtagsabgeordnete Tobias Eckert dem scheidenden Vorsitzenden als Dank und Anerkennung für die jahrelange aktive Arbeit. Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Hans-Joachim Schabedoth hob er das vorbildliche Engagement von Karl-Heinz Winter hervor. „Wir sind froh, dass du auch in der zweiten Reihe weiterhin dabei bist“, betonte Eckert.

MdL Ulrike Alex mahnt aktive Seniorenpolitik an
Gastrednerin Ulrike Alex aus Dietzenbach erntete Gelächter auf die provokative Frage, ob denn alle mit dem regelmäßig fahrenden Bus zur Sitzung gekommen und an der überdachten Bushaltestelle auf den Bus gewartet hätten. „Teilhabe von Senioren an der Gesellschaft hat auch mit einem funktionierenden Öffentlichen Nahverkehr zu tun“, so Alex, denn die Wege zum Einkaufen, zum Arzt, zur Apotheke usw. sind gerade im ländlichen Raum weit. Altersgerechtes Wohnen und eine gute ärztliche Versorgung seien weitere wichtige Felder für ältere Menschen. Wie vorbildliche Seniorenarbeit aussehen kann, erläuterte sie am Beispiel der Stadt Dietzenbach, wo im Städtischen Seniorenzentrum mit stadtoffenem Charakter nicht nur umfassende Beratung, sondern auch vielfältige Aktivitäten wie z.B. eine Rollator-Tanzstunde, generationenübergreifende Projekte, ein Erzählcafé, Volkshochschulkurse und vieles mehr angeboten werden. „Schließlich geht es darum, dass Senioren bis ins hohe Alter gut und selbstbestimmt leben können, und es ist Aufgabe der Politik, die optimalen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen dafür zu schaffen“, schloss Ulrike Alex.

Sitemap